Landesbibliothek geöffnet (beschränkter Publikumsverkehr!)

Bitte beachten:

1. Zutritt nur mit Mund-und Nasenschutz ("Alltagsmaske") und nach den Vorgaben der Bibliothek.

2. Mehrere Abweichungen vom vertrauten Bibliotheksbetrieb (vor 13. März 2020).

3. Konsequente Ausrichtung an den Kernaufgaben einer staatlichen Bibliothek: Wissenschaft, Bildung, Berufstätigkeit - Forscher, Studenten, Schüler.

 

Corona aktuell

Buchrückgabe / Mahngebühren: Bitte geben Sie bis spätestens 10. Juni alle Bücher ab, die Sie vor der Corona-Schließung, das heißt  vor dem 13. März, ausgeliehen haben. Danach werden sie gebührenpflichtig zurückgefordert.

Die Ausleihe und Rückgabe  von Büchern ist seit dem 28. April wieder möglich zu eingeschränkten Öffnungszeiten 

Fernleihbestellungen sind seit 12. Mai wieder möglich. Bitte nutzen Sie dafür Ihren persönlichen Rechner zu Hause.

Bitte beachten: Neu bestellte und vorgemerkte Bücher aus dem eigenen Bestand liegen nach vier Öffnungstagen (Quarantäne für die Bücher!) zur Abholung bereit. Anderweitige Anzeigen im Katalog beruhen auf einem Systemfehler und können außer Acht gelassen werden.

Aufgrund der besonderen räumlichen Situation in unserem historischen Gebäude kann der Zugang zu dem Trakt mit  dem Katalograum und den Lesesälen weiterhin nicht geöffnet werden. Die Wahrung der geltenden Abstandsregelungen (Laufwege!) im Schalterraum lässt eine gleichzeitige Öffnung dieses Flügels leider nicht zu. Bitte nutzen Sie nach Möglichkeit unsere Online-Angebote.

Soweit die im Katalograum und in den Lesesälen untergebrachten Funktionsbereiche für die Erledigung der oben genannten Kernaufgaben gebraucht werden, schaffen wir bei nachvollziehbarer Begründung und nach vorheriger Anmeldung eine Lösung dafür. 

Kontakt:

Alle Mitarbeiter der Landesbibliothek Coburg sind weiterhin mit den üblichen Adressen erreichbar. Unter 09561 8538 0 sind Anrufe möglich, die bei Bedarf weitervermittelt werden. Bitte hinterlassen Sie dort ggf. Ihren Namen, Ihr Anliegen und eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. Es wird sich dann ehestmöglich jemand von uns bei Ihnen melden.

 

Generell möglich:

  • Buchausleihe nach Hause und Buchrückgabe
  • Schalteröffnung Mo – Fr 11.00 bis 15.00 Uhr; Sa 10.00 bis 13.00 Uhr (09.05./16.05./30.05./20.06./27.06.). Sonderregelungen in den Pfingstferien.
  • Zugang zum Schalterraum für maximal vier bis fünf Personen; Abstand 1,5 m (Markierungen am Boden bitte beachten!)
  • Bestellung der Bücher nur vom eigenen Rechner daheim; bei fehlender Möglichkeit über dieses Formular – abholbar nach vier Tagen (gilt auch für Vormerkungen)
  • Anmeldung zur Benutzung auf Antrag (+ Kopie der Vorder- und Rückseite des Personalausweises; wird nach Ausstellung des Benutzerausweises umgehend vernichtet). - Antrag und Kopie können per Fax (09561 8538 201) oder per Mail mit Anhang (z.B. Scans, Handyfoto) übermittelt werden. -  Ausweis abholbar mit den ersten bestellten Büchern nach mindestens vier Tagen.
  • Bestellung von Kopien und Reproduktionen in begrenztem Umfang - Lieferung gegen Rechnung
  • Nur kurze Verweildauer in den Bibliotheksräumen
  • Arbeit mit Alt- und Sonderbeständen bei begründetem Interesse nach Anmeldung
  • Nutzung digitaler Bibliotheksangebote von daheim und Kontakte per Mail oder Telefon
  • Ab 12. Mai: Bestellungen aus anderen Bibliotheken („Fernleihe“)
  • Bearbeitung von Anschaffungsvorschlägen

Nicht möglich:

  • Längere Aufenthalte und Toilettenbenutzung
  • Lesesaalbenutzung (Buchbestand Lesesaal ausleihbar) 
  • Lesen oder Ausleihe von Zeitungen und Kioskzeitschriften (Focus, Spiegel, Computermagazine)
  • Katalog- und Internetrecherchen in den Bibliotheksräumen; auch keine Buchbestellungen an Bibliotheksrechnern!
  • Sofortbereitstellung von Büchern
  • Ausleihe von Alt- und Sonderbeständen
  • Auskunfts- und Beratungsgespräche am Schalter oder von Angesicht zu Angesicht
  • Kopieren am Münzkopierer
  • Barzahlungen
  • Selbstbedienung an Freihand-Regalen

Die Regeln dienen Ihrem eigenen Schutz, dem Ihrer Mitmenschen und des Bibliothekspersonals. Bitte haben Sie dafür Verständnis, seien Sie rücksichtsvoll und achtsam!

 

Details 

Aus Hygienegründen ist die Benutzung von Computertastaturen in der Bibliothek nicht möglich. Wer keinen eigenen Rechner für die Buchbestellung hat, kann dafür dieses Formular nutzen. Ausdrucke sind auch am Schalter erhältlich. 

Abgegebene Bücher, die bereits wieder vorgemerkt sind, bleiben wie Neubestellungen drei Tage liegen. Am vierten Tag können sie abgeholt werden. Wir bitten die Benutzer, die per e-Mail aus dem Ausleihsystem über die Verfügbarkeit des vorgemerkten Buches informiert worden sind, sich so lange zu gedulden. Die Maßnahme dient ihrem eigenen Schutz.   

 

Für entliehene Bücher, die wegen der Bibliotheksschließung während der Corona-Krise nicht fristgerecht zurückgegeben werden konnten, entstehen noch  keine Mahngebühren. Bitte lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn in Ihren Benutzerkonten die Leihfristen im roten Bereich sind. 

Die Wiederaufnahme des Mahnbetriebs erfolgt in drei Schritten ab Mitte Juni:

1. Vor der Schließung der Bibliothek (13. März) entliehene Bücher sind bis spätestens bis 10. Juni zurückzugeben. Andernfalls fallen dafür ab 15. Juni  Mahngebühren an.  

2. Die in der Zeit zwischen der Wiederöffnung der Bibliothek (28. April) und Mitte Juni entliehenen Bücher haben eine Leihfrist bis Mitte Juli.

3. Ab Mitte Juni werden die Leihfristen wieder regulär berechnet (4 Wochen).

Das bedeutet für die nach dem Lockdown entliehenen Bücher (Schritt 2 und 3) , dass sie ab Mitte Juli gebührenpflichtig angemahnt werden, soweit sie nicht verlängert oder zurückgegeben wurden.

 

Die Fernleihservices in Bayern und in den anderen Bundesländern wurden am 12. Mai 2020 wieder aufgenommen. Bis zum Eintreffen der Bücher rechnen Sie bitte mit mindestens 14 Tagen. Wahrscheinlich werden die Bereitstellungszeiten  etwas länger dauern als vor der Corona-Krise, da sich auch hier die verschiedenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen verzögernd auswirken können. Den Status Ihrer Fernleihbestellung können Sie im Katalog in Ihrem Benutzerkonto sehen. 

Da es für die Nutzung der Lesesäle besonders strenge Hygienevorschriften gibt und die räumlichen Verhältnisse in den verschiedenen Bibliotheken sowie entsprechend die Lesesaal-Öffnungen unterschiedlich sind, ist damit zu rechnen, dass die besitzenden Bibliotheken schutzwürdige Bücher (Lesesaal-Nutzung!) nur zurückhaltend zur Verfügung stellen werden.

Sollten solche Bücher von den besitzenden Bibliotheken übermittelt werden, können diese in der Landesbibliothek Coburg an einem eigens dafür geschaffenen Platz nach Voranmeldung eingesehen werden (trotz geschlossenen eigenen Lesesälen!).      

 

Online-Nutzung

Alle außerhalb der Bibliotheksräume zugänglichen Online-Angebote (Katalogrecherche, Digitalisate, Online-Publikationen, Webseite etc. ) sind unverändert nutzbar.

Für die Abiturienten an den Gymnasien sowie an FOS/BOS stehen ganz aktuelle Literaturauswahllisten im Netz.

Wichtige Nachschlagewerke sind stehen zur Verfügung. Sie benötigen dafür nur einen Internetanschluss und einen Bibliotheksausweis.

Auf dem gleichen Weg sind die Süddeutsche Zeitung (SZ) ab 1945 und die Neue Presse Coburg (NP) ab 2013 verfügbar (ganz unten). 

Besonders hinweisen möchten wir auf elektronische Angebote, für die einige Verlage während der Corona-Krise großzügigerweise auf Lizenzgebühren verzichten. Das bedeutet, Sie können in manchen Fällen e-Publikationen nutzen, die sonst für Benutzer der LB Coburg nicht zugänglich wären. Den Zugang finden Sie hier

Darin enthalten ist unter anderem der bis zum 30. Juni 2020 freie Zugang zu 25.000 wissenschaftlichen e-Books eines bekannten Verlages. Einen direkten Zugang dazu finden Sie hier

Je nach persönlicher Rechnerumgebung funktionieren die Zugriffe nicht immer.

Den Zugang zu unserem Katalog mit allen eigenen Digitalisaten der Landesbibliothek Coburg finden Sie wie gewohnt auf dieser Webseite, nur etwas weiter unten, oder hier

Eine Zusammenstellung eigener Digitalisate in Auswahl finden Sie hier

Die Anfertigung von digitalen Reproduktionen ist mit situationsbedingten zeitlichen Verzögerungen weiterhin möglich.

Im weiteren arbeitet die Landesbibliothek Coburg eng mit der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB) zusammen, der sie im Verwaltungsaufbau nachgeordnet ist. Das führt teilweise auch dazu, dass die Coburger Bestände in den digitalen Angeboten der BSB enthalten sind. Hingewiesen sei insbesondere auf

sowie folgende Angebote zu speziellen Themen:

  • Das Zeitungsportal digiPress, ein frei zugängliches Rechercheportal für digitalisierte historische Zeitungen vom 17. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert. Mit rund 8 Mio. Zeitungsseiten von über 1.000 Zeitungen ist digiPress derzeit das einzige bibliothekarische Angebot dieser Art in Deutschland. Hier finden Sie auch die "Coburger Zeitung" und verschiedene "Coburger Regierungsblätter".
  • Das Historische Lexikon Bayerns. Es präsentiert Sachthemen der bayerischen, fränkischen und schwäbischen Landesgeschichte auf dem aktuellen Stand der Forschung. Die Artikel sind von Fachleuten verfasst und teilweise mit Audios und Videos ergänzt.
  • Das Online-Portal bavarikon, über das der Freistaat mehr als 300.000 Kunst- und Kulturschätze aus fast 90 bayerischen Einrichtungen, darunter der Landesbibliothek Coburg, im Internet präsentiert. Zu finden ist eine große Bandbreite hochauflösender Digitalisate wie Gemälde und Fotografien, historische Landkarten, Münzen, Handschriften, Archivalien, archäologische Funde u. v. m.
  • Für literarisch Interessierte hält das Literaturportal Bayern zahlreiche Angebote bereit: Schriftstellerporträts, Nachlässe, Themenessays – die Verortung und Verknüpfung von Autoren, Institutionen und Veranstaltungen bietet dem literarischen Leben in den Städten und Regionen einen gemeinsamen Hafen.

 

Im Übrigen:

Die Landesbibliothek Coburg zählt zu den wissenschaftlichen Bibliotheken. Als solche ist sie den wissenschaftlichen Zugangsweisen zur Welt mit all ihren Erscheinungen verpflichtet.  Die SARS CoV 2-Pandemie ist in ihrer Gesamtheit nur mit wissenschaftlichen Methoden darstellbar. Auch die daraus folgenden Maßnahmen und Einschränkungen resultieren aus mathematischen Modellrechnungen und Erkenntnissen der Infektiologie.

Der größte Service, den wir unseren Benutzern derzeit bieten können, besteht darin, alles dafür zu tun, das Infektionsrisiko so niedrig wie möglich zu halten.

Zu den Aufgaben von Bibliotheken gehört es außerdem, verläßliche Informationsmittel und Wissensquellen zu vermitteln. Wer seriöse Informationen zur Corona-Pandemie sucht und wissen möchte, woran diese zu erkennen sind, findet hier Tipps und Infos

 

Stand: 25.05.2020, 10.30 Uhr

Coronavirus - Mehrsprachige Informationen / some information in foreign languages

 

 

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Zufahrtsberechtigung

Bitte beachten: Für Bibliotheksbenutzer besteht keine Zufahrtsberechtigung in den Innenhof von Schloss Ehrenburg.

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Vor 100 Jahren: „Coburg zu Bayern“ – und die Landesbibliothek?

Zunächst war die Landesbibliothek Coburg nicht davon betroffen, als am 1. Juli 1920 das Coburger Land zum Freistaat Bayern kam. Zusammen mit anderen Kultureinrichtungen des vormaligen thüringischen Herzogtums war die Bibliothek bereits ein Jahr zuvor zu einer Institution der Coburger Landesstiftung geworden. Diese wurde im August 1919 ausdrücklich zu dem Zweck ins Leben gerufen, die Eigenständigkeit des Coburger Kulturerbes zu wahren. Es ging um die reichen Sammlungen, die die Coburger Herzöge (Ernestiner) im Laufe von Jahrhunderten zusammengetragen hatten und die sich in den Kunstsammlungen der Veste Coburg, im Naturkundemuseum, in der Landesbibliothek und im Staatsarchiv befinden. Im Wahlkampf zur Volksbefragung (November 1919), bei der sich die Mehrheit der Coburger in Stadt und Land gegen einen Zusammenschluss mit Thüringen aussprach und dabei auf Bayern hoffte, war die kulturelle Autonomie ein wesentliches Argument: „Der Anschluß an Bayern garantiert uns vor allem die Erhaltung unserer Landesstiftung […] und, unsere herrlichen Sammlungen auf der Veste, dem Schloss und im Museum [...] dem Lande zu erhalten.“

Zu Bayern und damit zu den regionalen Staatlichen Bibliotheken (durch Verordnung seit 1999 der Bayerischen Staatsbibliothek nachgeordnet) kam die Landesbibliothek Coburg erst mit dem Jahr 1973. Die Eigentumsverhältnisse ließen sich beim Kernbestand, der einstigen Herzoglichen Hof- und Staatsbibliothek, nicht mehr klären. Zudem waren weitere hochkarätige Sammlungen erst durch Transfer von anderen Einrichtungen beziehungsweise durch Ankauf der Coburger Landesstiftung in die Landesbibliothek gekommen. Die „Verstaatlichung“ fand daher in Form einer Verwaltungsübernahme statt, bei der die Eigentumsverhältnisse unberührt blieben. Die Einzelheiten regelt ein noch gültiges Übereinkommen zwischen der Coburger Landesstiftung und dem damaligen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Ein erheblicher Teil der historischen Bestände der Landesbibliothek Coburg befindet sich demnach im Eigentum der Coburger Landesstiftung.

 

Neu:

Unsere digitale Ausgabe der Süddeutschen Zeitung umfasst jetzt auch die Jahrgänge seit 1945.

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Regelmäßige Einladungen

Haben Sie Interesse an Ausstellungseröffnungen und Veranstaltungen? Dann können Sie sich für unseren E-Mail Verteiler anmelden.

Zugang über unsere Webseite unter Benutzung und Service - Einladungen und Infos.

Bei Fragen hilft Ihnen das Bibliothekspersonal gerne weiter.

Queen Victoria's Tagebücher Online

Rechtzeitig zum Beginn des Jubiläumsjahres 2019, dem gemeinsamen 200. Geburtsjahr von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819-1861) und seiner Ehefrau Queen Victoria (1819-1901), hat die Landesbibliothek die Online-Ausgabe der Tagebücher Queen Victoria's erworben.
Sie beginnen mit Eintragungen der 13jährigen Victoria im Jahr 1832 und enden in ihrem Todesjahr 1901.

Weitere Informationen finden Sie hier.
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Ganz neu: Die Photosammlung Prinz Alberts - freier Zugang 

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Beethoven-Jubiläum 2020

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Bildnachweis
© Landesbibliothek Coburg - © Sebastian Buff - © Kunstsammlungen der Veste Coburg

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