Sonderschließung der Landesbibliothek

"Wir müssen uns im Leben vor nichts fürchten, wir müssen es nur verstehen" (Marie Curie)

 

Aufgrund der außergewöhnlichen Situation zur Eindämmung des Corona-Virus sind seit  Samstag, dem 14.03.2020, alle regionalen Staatlichen Bibliotheken in Bayern, darunter auch die Landesbibliothek Coburg, bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

Die Bestellfunktion im Bibliothekskatalog wurde im Laufe des 16./17.03.2020 deaktiviert. Vorher bestellte Bücher können bis auf weiteres nicht mehr abgeholt werden, bleiben aber in den Abholfächern liegen.

Für entliehene Bücher, die jetzt nicht fristgerecht zurückgegeben werden können, entstehen keine Mahngebühren. Diese Bücher müssen nicht verlängert werden. Bitte lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn in Ihren Benutzerkonten die Leihfristen im roten Bereich sind. Das hat rein technische Ursachen. Sie haben keine Probleme deswegen zu befürchten.

Sollten hin und wieder aus dem System heraus noch automatisch Info- und Erinnerungsmails verschickt werden, können  Sie diese ignorieren.

Anschaffungsvorschläge, auch die elektronisch übermittelten, werden erst bearbeitet, wenn der Publikumsverkehr wieder möglich ist.

Die Fernleihservices in Bayern wurden aufgrund der aktuellen Lage generell eingestellt.

Kurz zusammengefasst, wurde das gesamte organisatorische und elektronische System zum Stichtag 14./16.03.2020  gleichsam in einen "Dornröschenschlaf" versetzt.

 

Alle außerhalb der Bibliotheksräume zugänglichen Online-Angebote (Katalogrecherche, Digitalisate, Online-Publikationen, Webseite etc. ) sind unverändert nutzbar.

Besonders hinweisen möchten wir auf elektronische Angebote, für die einige Verlage während der Corona-Krise großzügigerweise auf Lizenzgebühren verzichten. Das bedeutet, Sie können in manchen Fällen e-Publikationen nutzen, die sonst für Benutzer der LB Coburg nicht zugänglich wären. Den Zugang finden Sie hier

Den Zugang zu unserem Katalog mit allen Digitalisaten der eigenen Bestände finden Sie wie gewohnt auf dieser Webseite, nur etwas weiter unten.

Die Anfertigung von digitalen Reproduktionen ist mit situationsbedingten zeitlichen Verzögerungen weiterhin möglich.

Kontaktmöglichkeit:

Im Zuge der für Bayern ab dem 21. März 2020 verhängten Ausgangsbeschränkungen befinden sich mittlerweile die meisten Beschäftigten der Landesbibliothek Coburg im Home Office. Per eMail sind weiterhin alle mit den üblichen Adressen erreichbar. Unter 09561 8538 0 sind auch Anrufe möglich, die bei Bedarf weitervermittelt werden. Bitte hinterlassen Sie dort ggf. Ihren Namen, Ihr Anliegen und eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. Es wird sich dann ehestmöglich jemand von uns bei Ihnen melden.

Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit über unsere Webseite und durch Aushänge. Bitte haben Sie Verständnis, dass auch wir in diesem dynamischen Geschehen weitere Entwicklungen und Vorgaben abwarten müssen, bevor wir darauf reagieren können. Das wird frühestens nach dem Ende der Osterferien sein.

Für die Osterfeiertage und -ferien wünschen wir Ihnen alles Gute. Bleiben Sie gesund! 

Stand: 06.04.2020, 12.30 Uhr

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Bitte beachten: Für Bibliotheksbenutzer besteht keine Zufahrtsberechtigung in den Innenhof von Schloss Ehrenburg.

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Vor 100 Jahren: „Coburg zu Bayern“ – und die Landesbibliothek?

Zunächst war die Landesbibliothek Coburg nicht davon betroffen, als am 1. Juli 1920 das Coburger Land zum Freistaat Bayern kam. Zusammen mit anderen Kultureinrichtungen des vormaligen thüringischen Herzogtums war die Bibliothek bereits ein Jahr zuvor zu einer Institution der Coburger Landesstiftung geworden. Diese wurde im August 1919 ausdrücklich zu dem Zweck ins Leben gerufen, die Eigenständigkeit des Coburger Kulturerbes zu wahren. Es ging um die reichen Sammlungen, die die Coburger Herzöge (Ernestiner) im Laufe von Jahrhunderten zusammengetragen hatten und die sich in den Kunstsammlungen der Veste Coburg, im Naturkundemuseum, in der Landesbibliothek und im Staatsarchiv befinden. Im Wahlkampf zur Volksbefragung (November 1919), bei der sich die Mehrheit der Coburger in Stadt und Land gegen einen Zusammenschluss mit Thüringen aussprach und dabei auf Bayern hoffte, war die kulturelle Autonomie ein wesentliches Argument: „Der Anschluß an Bayern garantiert uns vor allem die Erhaltung unserer Landesstiftung […] und, unsere herrlichen Sammlungen auf der Veste, dem Schloss und im Museum [...] dem Lande zu erhalten.“

Zu Bayern und damit zu den regionalen Staatlichen Bibliotheken (durch Verordnung seit 1999 der Bayerischen Staatsbibliothek nachgeordnet) kam die Landesbibliothek Coburg erst mit dem Jahr 1973. Die Eigentumsverhältnisse ließen sich beim Kernbestand, der einstigen Herzoglichen Hof- und Staatsbibliothek, nicht mehr klären. Zudem waren weitere hochkarätige Sammlungen erst durch Transfer von anderen Einrichtungen beziehungsweise durch Ankauf der Coburger Landesstiftung in die Landesbibliothek gekommen. Die „Verstaatlichung“ fand daher in Form einer Verwaltungsübernahme statt, bei der die Eigentumsverhältnisse unberührt blieben. Die Einzelheiten regelt ein noch gültiges Übereinkommen zwischen der Coburger Landesstiftung und dem damaligen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Ein erheblicher Teil der historischen Bestände der Landesbibliothek Coburg befindet sich demnach im Eigentum der Coburger Landesstiftung.

 

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Queen Victoria's Tagebücher Online

Rechtzeitig zum Beginn des Jubiläumsjahres 2019, dem gemeinsamen 200. Geburtsjahr von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819-1861) und seiner Ehefrau Queen Victoria (1819-1901), hat die Landesbibliothek die Online-Ausgabe der Tagebücher Queen Victoria's erworben.
Sie beginnen mit Eintragungen der 13jährigen Victoria im Jahr 1832 und enden in ihrem Todesjahr 1901.

Weitere Informationen finden Sie hier.
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Ganz neu: Die Photosammlung Prinz Alberts - freier Zugang 

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Freischaltung einer virtuellen Ausstellung in bavarikon mit der Coburger Handschrift Ms Sche 18

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Zum Bestand der Landesbibliothek Coburg gehört eine glossierte Handschrift aus dem 15. Jahrhundert (Ms 4). Sie enthält eine französischsprachige Fassung des bis heute, nicht zuletzt durch Ulrich Tukur, populären Erzählstoffes von der Schönen Magelone und ihrer an Verwicklungen und Abenteuern reichen…

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Bildnachweis
© Landesbibliothek Coburg - © Sebastian Buff - © Kunstsammlungen der Veste Coburg

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