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Die Landesbibliothek Coburg öffnet unter Auflagen

Eingeschränkter Schalterdienst ab Dienstag, den 09.03.2021

Die Landesbibliothek Coburg darf ab Dienstag, den 09.03.2021 wieder unter Einhaltung des bereits bewährten Hygienekonzeptes den Schalterdienst öffnen.

Dies bleibt auch laut Mitteilung des BBV inzidenzunabhängig nach den Osterferien weiterhin so (Stand 08.04.2021).

 

Das heißt, es dürfen zuvor über den Onlinekatalog bestellte Bücher abgeholt werden, sowie entliehene Bücher am Schalter zurückgegeben werden.

Bitte beachten Sie folgende Punkte:

  • Während des Aufenthaltes in den Räumen des Schlosses Ehrenburg, sowie in der Landesbibliothek Coburg sind unbedingt FFP2-Masken zu tragen
  • Der Aufenthalt ist auf ein absolutes Minimum zu reduzieren
  • Bitte halten Sie den Mindestabstand zu anderen Nutzerinnen und Nutzern ein
  • Das Laufwegekonzept ist unbedingt zu beachten und zu befolgen (siehe Hinweise vor Ort)
  • Der Schalter hat lediglich für die Abholung bereits bestellter Bücher, sowie die Rückgabe entliehener Bücher geöffnet. Rückfragen, Anmeldungen, Beratungen, etc. können aktuell nur telefonisch 09561 / 85 38 0 oder per Mail geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de bzw. auskunft@landesbibliothek-coburg.de erfolgen.
  • Den Anweisungen der Kolleginnen und Kollegen ist unbedingt Folge zu leisten
  • Der Recherche-PC kann aktuell nicht zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Ausgabe von Zeitschriftenmagazinen ist zur Zeit leider nicht möglich
  • Für die Nutzung von Lesesaalbeständen kann nach vorheriger Terminvereinbarung eine Möglichkeit angeboten werden. Bitte nehmen Sie hierfür Kontakt (telefonisch oder per Mail) mit uns auf.
  • Die Öffnungzeiten:
    • Mo, Di, Do: 10.00h – 15.00h
    • Mi 10.00h – 17.00h
    • Fr, Sa: 10.00h – 13.00h
    • Ferienöffnungszeiten: Mo – Fr: 10.00h bis 13.00h

 

Bitte beachten und befolgen Sie die genannten Punkte. Dieses Konzept dient der Sicherheit aller und gewährleistet die Möglichkeit zur Bibliotheksnutzung

Wir bitten alle Nutzerinnen und Nutzer, die vor dem Lockdown Bücher über die Fernleihe entliehen haben, diese nun wieder abzugeben, da die gebenden Bibliotheken die Bücher zurückfordern.

Die Regelung gilt für Bibliotheken und Archive unabhängig von den Inzidenzwerten. Das ist anders als für "Kulturstätten" (Stand: 08.03.2021).

Bitte beachten Sie auch unsere FAQs.

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Mit diesem OPAC-Zugang ist die Nutzung der von der Landesbibliothek lizenzierten elektronischen Medien auch außerhalb der Bibliothek möglich. Voraussetzung ist ein Benutzerausweis.

Zufahrtsberechtigung

Für Bibliotheksbenutzer besteht keine Zufahrtsberechtigung in den Innenhof von Schloss Ehrenburg.

Hier eine Beschreibung, wie Sie die Landesbibliothek erreichen können.

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Vor 100 Jahren: „Coburg zu Bayern“ – und die Landesbibliothek?

Im ersten Schritt war die Landesbibliothek Coburg nur mittelbar davon betroffen, als am 1. Juli 1920 die einstige Residenzstadt Coburg und das Coburger Land zum Freistaat Bayern kamen. Zusammen mit anderen Kultureinrichtungen des vormaligen fränkisch-thüringischen (ernestinischen) Fürstenstaates war die Bibliothek bereits ein Jahr zuvor zu einer Institution der Coburger Landesstiftung geworden. Diese wurde im August 1919 ausdrücklich zu dem Zweck ins Leben gerufen, die Eigenständigkeit des Coburger Kulturerbes zu wahren. Das  Fortbestehen der Landesstiftung wurde im "Staatsvertrag zwischen den Freistaaten Bayern und Coburg über die Vereinigung Coburgs mit Bayern" sichergestellt. Dabei  ging es um die reichen Sammlungen, die die Coburger Herzöge (ernestinische Wettiner) im Laufe von Jahrhunderten zusammengetragen hatten und die sich in den Kunstsammlungen der Veste Coburg, im Naturkundemuseum, in der Landesbibliothek und im Staatsarchiv befinden. Im Wahlkampf zur Volksbefragung (November 1919), bei der sich die Mehrheit der Coburger in Stadt und Land gegen einen Zusammenschluss mit Thüringen aussprach und dabei auf Bayern hoffte, war die kulturelle Autonomie ein wesentliches Argument: „Der Anschluß an Bayern garantiert uns vor allem die Erhaltung unserer Landesstiftung […] und [wird] unsere herrlichen Sammlungen auf der Veste, dem Schloss und im Museum [...] dem Lande erhalten.“

Zu Bayern und damit zu den regionalen Staatlichen Bibliotheken (durch Verordnung seit 1999 der Bayerischen Staatsbibliothek nachgeordnet) kam die Landesbibliothek Coburg erst in einem zweiten Schritt mit dem Jahr 1973. Die Eigentumsverhältnisse ließen sich beim Kernbestand, der einstigen "Herzoglichen Hof- und Staatsbibliothek", nicht mehr klären. Zudem waren zwischen 1919 und 1972 weitere hochkarätige Sammlungen erst durch Transfer von anderen Einrichtungen beziehungsweise durch Ankauf durch die Coburger Landesstiftung in die Landesbibliothek gekommen. Die „Verstaatlichung“ der Bibliothek fand daher 1973 - "unter Wahrung ihrer historisch-traditionellen Bindung an Coburg" und unter Festschreibung der Bezeichnung "Landesbibliothek Coburg" - in Form einer Verwaltungsübernahme statt, bei der die Eigentumsverhältnisse unberührt blieben. Die Einzelheiten regelt ein noch gültiges Übereinkommen zwischen der Coburger Landesstiftung und dem damaligen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Ein erheblicher Teil der historischen Bestände der Landesbibliothek Coburg befindet sich demnach bis heute im Eigentum der Coburger Landesstiftung.

 

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Queen Victoria's Tagebücher Online

Rechtzeitig zum Beginn des Jubiläumsjahres 2019, dem gemeinsamen 200. Geburtsjahr von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819-1861) und seiner Ehefrau Queen Victoria (1819-1901), hat die Landesbibliothek die Online-Ausgabe der Tagebücher Queen Victoria's erworben.
Sie beginnen mit Eintragungen der 13jährigen Victoria im Jahr 1832 und enden in ihrem Todesjahr 1901.

Weitere Informationen finden Sie hier.
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Bildnachweis
© Manfred  Nehab - © Landesbibliothek Coburg - © Sebastian Buff - © Kunstsammlungen der Veste Coburg

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