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Verwaltung durch die Coburger Landesstiftung 1919 bis 1972
Über die Geschichte der Landesbibliothek, die damals diesen Namen erhielt, ist von 1919 bis 1949 wenig bekannt. 1949 begann ihre Reorganisation. Die Neuzugänge ab dieser Zeit wurden separat nach Zugangsjahr und fortlaufender Nummer (numerus currens) aufgestellt und in einem Zettelkatalog nachgewiesen. Unter dem Eindruck der deutschlandweit hohen Bücherverluste im 2. Weltkrieg versuchte man gleichzeitig, so viele Sammlungen und Bücher wie möglich aus Coburg und Umgebung unter dem Dach der Landesbibliothek zusammenzuführen, darunter etwa die Bibliotheca Casimiriana <LINK>, die Luther-Bibliothek <LINK>, die Theaterbibliothek <LINK>, die Schlossbibliothek Niederfüllbach <LINK> und viele andere mehr. Neben historischen Beständen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert sind auch Sammlungen zu nennen, die gemeinhin zum Bereich des öffentlichen Bibliothekswesens gezählt werden (damalige städtische Volksbücherei, Amerika-Bibliothek).
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