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"Fritz steht Kopf!: Schiller und Schiller-Parodien mit Musik ..."



Fritz by himself!


„Über ein Gedicht von Schiller, das Lied von der Glocke, sind wir gestern Mittag fast von den Stühlen gefallen vor Lachen.“
Caroline Schlegel, 1798, in einem Brief an ihre Tochter

„Was immer wir dem großen Manne [Schiller] vorwerfen ... , Ruhm gebührt ihm, die Kunst dahin gestellt zu haben, wo sie hingehört: auf den Königsthron der Gesellschaft.“
Iris Radisch, Die Zeit vom 5. Januar 2005

Sprecher: Klaus-Dieter König
Pianist: Robert Kluge, Rödental
Konzept: Edmund Frey (Landesbibliothek) & Brigitte Maisch (Stadtbücherei)
Textauswahl und Moderation: Edmund Frey

Das genaue Programm dieser Veranstaltung, also Angaben zu den Texten von Schiller und zu den Parodien, finden Sie über diesen Link: Programmablauf

"Fulminanter Schlusspunkt"

(Neue Presse vom 2. Mai 2005)

Klaus-Dieter König (Sprecher) und Robert Kluge (E-Piano) am 30. April 2005 im Trauungssaal des Bürglaßschlösschens

Christine Wagner in der "Neuen Presse" vom 2. Mai 2005 über den "Kopfstand eines Kraftmeiers":

"Fritz steht Kopf" hieß das Programm mit Schiller-Texten und -Parodien, mit denen die Veranstaltungsreihe "Coburg liest" am Samstag ihren fulminanten Schlusspunkt fand. Trotz des traumhaften Frühlingswetters waren so viele Besucher in den Trausaal des Coburger Bürglaßschlösschens geströmt, dass vor Beginn unentwegt Stühle hereingebracht und arrangiert werden mussten, bis der Saal wirklich aus allen Nähten zu platzen drohte. Die vergnüglich-informative Textauswahl hatte Edmund Frey besorgt, der zusammen mit Brigitte Maisch von der Stadtbücherei dieses Veranstaltungskonzept entwickelt hatte. Als Interpreten konnte man den Schauspieler Klaus-Dieter König vom Landestheater gewinnen, am Klavier improvisierte und begleitete Robert Kluge. Edmund Frey, der charmant und kenntnisreich durch das Programm führte, charakterisierte Schiller eingangs als idealistischen Künstler, Pathetiker, Kraftmeier und genialen Balladendichter. ... Am Ende des mit viel Applaus bedachten Programms stand "Die Wirtschaft" - äh, "Die Bürgschaft", von König in bester Heinz-Erhardt-Manier dahergestammelt."

 

Michael Rodenburger (Standesamt), Klaus-Dieter König und Edmund Frey (Landesbibliothek Coburg, Moderator)

Jochen Berger im "Coburger Tageblatt" vom 2. Mai 2005:

"Am Ende darf ge-schillert werden. Zum Ausklang präsentiert "Coburg liest" eine scheinbar respektlose, aber gerade dadurch sehr lebendige Schiller-Huldigung. "Fritz steht Kopf!" - jenes flott tönende Motto ist an diesem Nachmittag im Trausaal des Coburger Bürglaßschlösschens mehr als nur ein schick formuliertes Etikett. Denn zu erleben ist tatsächlich, wie rasch ein Wechsel des Blickwinkels gerade bei Schiller aus hoch fliegendem Pathos pure Parodie werden lässt. Der von Edmund Frey (Landesbibliothek Coburg) moderierte und (gemeinsam mit Brigitte Maisch) konzipierte Nachmittag lässt im Wechsel-Spiel von Wort und Musik (anspielungsreich am E-Klavier: Robert Kluge) ein Schiller-Portrait ganz eigener Art entstehen. Deutlich wird dabei auf kurzweilige Weise, warum dieser Dichter zum meist-parodierten Poeten wurde. Klaus-Dieter König, seit vielen Jahren am Coburger Landestheater engagierter Schauspieler, lässt mit seiner stets souveränen Diktion Schillers oftmals pathetisch aufschwingende Verse ebenso prägnant lebendig werden wie die nach Schillers Vorbild gereimten und gedichteten Parodien."

Am 7. Mai schreibt Jochen Berger im "Coburger Tageblatt" über die Aktualität Schillers zu der Schiller-Veranstaltung von "Coburg liest!":

"Schon die Zeitgenossen haben ihn nicht nur bewundert, sondern bisweilen auch belächelt und munter parodiert - Friedrich Schiller. Mit einem facettenreich unterhaltsamen Nachmittag haben jüngst die "Macher" von "Coburg liest" just diesen Aspekt in Schillers Schaffen und Wirken prägnant formuliert auf den Punkt gebracht unter dem Motto "Schiller steht Kopf"."

© Fotos: Brigitte Maisch 2005, alle Rechte vorbehalten

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