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Ehrengast 2010 Argentinien
Argentinien präsentiert sich vom 06. bis 10. Oktober als Ehrengast auf der
Frankfurter Buchmesse 2010. Im gleichen Jahr feiert das Land den 200. Jahrestag
seiner Unabhängigkeitserklärung. Nach Mexiko 1992 und Brasilien 1994 ist
Argentinien das dritte lateinamerikanische Land, dem diese Ehre zuteil wird.
Argentinien zeichnet sich durch eine große literarische Tradition und eine
faszinierend lebendige Kulturszene aus. Europäische Betrachter denken bei dem
Stichwort Argentinische Literatur in der Regel an solche internationalen Größen
wie Jorge Luis Borges (1899-1986) oder Julio Cortázar (1914-1984). Doch die
Literaturszene Argentiniens hat mehr zu bieten und steht heute in dem Ruf, die
lebendigste Lateinamerikas zu sein. Auch oder gerade nach dem sogenannten "Boom"
des lateinamerikanischen Erzählens in den sechziger und siebziger Jahren
entwickelte sich eine literarische Vielfalt, in der man heute leicht die
Orientierung verliert.
Das thematische Spektrum reicht dabei von der "Gedächtnisliteratur" zur
Aufarbeitung der argentinischen Militärdiktatur (1976-1983) über
neo-fantastische Erzählstrategien bis zur Rückbesinnung auf Identitätsdiskurse
des "Argentinischen".
Die Landesbibliothek Coburg zeigt eine kleine Auswahl ihres „Argentinien-Bestandes“
im Katalogsaal, der neben Belletristik auch Reiseführer und Sachbücher zu
Literatur und Geschichte umfasst. Die Bücher können während der Öffnungszeiten
entliehen werden. Dazu ist ein Flyer erschienen, der kostenlos in der
Landesbibliothek bzw. unter diesem <LINK>
im PDF-Format erhältlich ist.
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